Dienstag, 2. Dezember 2014

Immer weniger Ärzte wollen forschen - Wissenschaft soll Wahlpflichtfach werden



Nur noch rund die Hälfte der angehenden Ärzte in Deutschland erwirbt einen Doktortitel. Damit geht der Medizin seit rund zehn Jahren der Forschungsnachwuchs kontinuierlich verloren. Die AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.) fordert, wissenschaftliches Arbeiten umgehend als Wahlpflichtfach in den Lehrplan des Medizinstudiums aufzunehmen. Denn nur mit einem angemessen wissenschaftlich ausgebildeten Nachwuchs habe das Fach auch an der Universität eine Zukunft. Die AWMF befürwortet auch die vom Wissenschaftsrat geforderte Mindestdauer des Medizinstudiums von sechs Jahren und ein bundeseinheitliches M1-Examen.

(Quellen: AWMF/ Uni online)